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SUMMARY:Die Zeichner von Emils Detektiven und von „Vater und Sohn“ – Bernd Fredrich hält neuen Vortrag im Gasthof Moritz in Rädigke
DESCRIPTION:Es ist schon eine Tradition in der Fläming-Bibliothek des Gasthofes Moritz: Jedes Jahr hält Bernd Fredrich einen neuen Vortrag über einen Dichter, der komische Gedichte geschrieben hat. In diesem Jahr wird es am 04. April anders sein.\nKein Dichter – sondern Zeichner! Und zwar die beiden Zeichner, die für den Dichter und Kinderbuchautor Erich Kästner gearbeitet hatten. Fredrich sagt dazu: „Da ich nun einmal in der Schublade für heitere Gedichte stecke, kann ich darauf nicht verzichtet und habe dazu noch Gedichte von Mascha Kaléko getan. Der Verbindungsknoten für alle drei ist aber Erich Kästner und die Großstadt Berlin.“\nMascha Kaléko dichtete ähnlich wie Kästner schnörkellos und nüchtern, mit politisch-sozialem Bewusstsein – im Stile der Neuen Sachlichkeit. In der Zeit der Weimarer Republik wurden auch die beiden Zeichner Walter Trier und Erich Ohser groß. Obwohl beide eine unterschiedliche Herkunft und einen anderen Charakter haben, begründeten sie den Erfolg von Kästner mit.\nDas vielleicht weltweit bekannteste Kinderbuch-Cover ist das von „Emil und die Detektive“ von 1929, mit der Litfaßsäule auf gelben Grund. Das war Triers erste gemeinsame Arbeit mit Kästner. Viele weitere sollten folgen. Eine Freundschaft zwischen beiden entstand aber erst nach dem Krieg.\nMit Erich Ohser dagegen war Kästner von Anfang an eng befreundet. Für ihn schuf Ohser Illustrationen für dessen Gedichtbände und für Veröffentlichungen in Zeitungen. Aber wirklich bekannt wurde Ohser durch seine „Vater und Sohn“-Geschichten. Hiermit schuf er in der Tradition von Wilhelm Busch oder nach dem Mickey-Mouse-Vorbild wunderbare, kurze Bildergeschichten für eine Berliner Illustrierte.\nDen Vortrag hat Fredrich nach einer Gedichtzeile von Mascha Kaléko benannt: „Zur Heimat erkor ich mir die Liebe“. Denn für alle Protagonisten bedeutete die Nazidiktatur Berufsverbot. Entweder gingen sie ins Ausland oder in die innere Emigration. Dennoch soll der Humor und die Liebe im Vortrag nicht zu kurz kommen. Der Vortrag wird an zwei Abenden erfolgen: am FR 04.04.25 und am DI 15.04.25.\n„Zur Heimat erkor ich mir die Liebe“ – Vortrag von Dr. Bernd Fredrich, am 04.04.25 und 15.04.25, je 19:00 Uhr in der Fläming-Bibliothek im Gasthof Moritz, Eintritt € 10,00 (incl. kulinarischem Extra)\nVoranmeldung bei Doris Moritz erwünscht: Tel. 033849 60292\n
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